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NICOLE BIANCHET
Die in Berlin lebende Künstlerin inszeniert mit
Fotografien, abstrakten Malereien und selbstkomponierten
Sounds Räume von ambivalenter Sehnsucht. Ihre Installationen
spielen mit Zitaten aus Film, Musik und Kunst, und sind
in einer Atmosphäre des Unwägbaren angesiedelt.
Für das Palais für aktuelle Kunst fertigt
sie eine ortsbezogene Installation mit Wandmalerei,
Fotografie, Malerei und Sound.
Die 1975 in Los Angeles geborene Künstlerin war
bis 2002 Meisterschülerin an der Staatlichen Akademie
der Künste. In 2004 hatte sie eine Einzelausstellung
in der Galerie Klara Wallner, Berlin, an der Staatlichen
Akademie der bildenden Künste, Karlsruhe und war
Artist in residence im Centre Cultural, Andratx, Spanien.
ANDRO WEKUA
Der in Zürich lebende georgische Künstler
konstruiert mit gezeichneten, collagierten und gefilmten
Bildern eine Vorstellung von Welt, die sich unserem
Zugriff entzieht. Seine Erinnerungen und Fiktionen –
etwa an seine Kindheit am schwarzen Meer - sind so präzise
wie erfunden. Sie spielen an unbenennbaren Orten zwischen
Ost und West, wecken Vertrauen und bleiben doch fremd.
Sie scheinen in die Vergangenheit wie in die Zukunft
zu weisen.
Im Palais für aktuelle Kunst zeigt der Künstler
einen Videofilm sowie Arbeiten auf Papier.
Andro Wekua (geb. 1977 in Sochuma) ist in Georgien aufgewachsen
und hat an der Kunstschule Basel bis 1999 studiert.
In 2004 hatte er eine Einzelausstellung in der Neue
Kunst Halle St. Gallen sowie in der Galerie Peter Kilchmann,
Zürich.
Es sprechen: Raimar Stange, Kunstkritiker, Berlin, und
Sabine Kunz, Leiterin des Palais für aktuelle Kunst.
Mit freundlicher Unterstützung der Pro Helvetia,
Schweizer Kulturstiftung und der Stadtwerke Glückstadt.
Öffnungszeiten: Mi bis So 13 bis 17 Uhr
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