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| Walter
Mayr |
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| Biografie 1 |
Walter
Mayr, 53, stammt aus dem Dorf Trofaiach in der Steiermark/Östereich.
Hier bewirtschafteten seine Großeltern einen Bergbauernhof.
Einige Jahre nach Kriegsende (in dem der Vater in den
letzten Tagen noch ums Leben kam) wechselte Mayers Familie
ins Ruhrgebiet woher die Mutter stammte. W. Mayr
lebte nun in einer Bergarbeitersiedlung. Der Großvater
mütterlicherseits war Steiger auf der Zeche Heinrich
Robert.
Von hier kam er mit 7 Jahren zur Kurverschickung an die
Nordsee und dem ersten, nie vergessenen Blick auf und
über das Meer.
Schon in früher Kindheit ist eine gewisse Besessenheit
im Umgang mit der Fotografie zu melden. Erste Erfahrungen
ermöglicht eine Agfa Clack für 5
DM, die fest an den Bauch gedrückt wurde um Verwacklungen
zu vermeiden. Dann spendierte ein betuchter Onkel ein
besseres Gerät. Mit 15 Jahren ist die Leidenschaft
für die Fotografie so stark, dass ein Wechsel ins
Berufsleben ansteht. Mit einer Lehre als Fotolaborant
zuerst, als Fotografenlehrling bei einem Meister im Schwäbischen,
in den folgenden zwei Jahren.
Um all das bisher gelernte wieder zu vergessen, folgte
ein Fotografiestudium an der Folkwangschule in Essen (1966-72).
Dort liegt der Arbeitsschwerpunkt bald in der Landschaftsfotografie,
sowie im Bereich Fotografie und Archäologie. Leitung
der fotografischen Dokumentation bei zwei Grabungsperioden
am Limes Palästinensis (Kastell Eyn Boqeq am Toten
Meer).
Nach dem Studium folgen weitere Reisen rund ums Mittelmeer,
Ausstellungen, Preise.
Es kommen Aufträge der Zeitschriften GEO, ZEITmagazin
u. a. zu den Themen: Lofoten, Georgien, Nepal, aber auch
zu wissenschaftlichen Themen z. B.: Stadtarchäologie
in Göttingen, zur Geologie des Harz, Embryotransfer.
1978 Beginn der Versuche mit der Camera obscura. Mit einer
improvisierten Camera Reise nach Italien am den Spuren
Leonardo da Vincis.
1979 im Auftrag des FAZ Magazins nach Venedig und dort
Arbeit über Canaletto und die Camera obscura. Veröffentlichung
dieser Bilder im Oktober 1980.
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