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Programm
2006
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12.
Februar
bis
17.
März |
Glückstädter
Hängung
- Kunstvereinsmitglieder
zeigen
ihr
liebstes
Bild
Alle
siebzig
Mitglieder
sind
eingeladen
ein
privates
Kunstwerk,
dem
sie
besonders
verbunden
sind,
öffentlich
zu präsentieren.
In einer
zwanglosen
Hängung
wird
eine
unkonventionelle
wie
demokratische
Innenschau
des
Vereins
mit
einem
Augenzwinkern
möglich
- Entdeckungen
und
Überraschungen
eingeschlossen.
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2.
April
bis
18.
Juni |
Inge
Pries
- "...dem
angeborenen
Instinkt
der
Koketterie"
Die
detailliert
ausgearbeiteten,
gegenständlichen
Bildwelten
von
Inge
Pries
(*1958,
lebt
in Hamburg)
sind
der
Wirklichkeit
zwar
ein
Stück
weit
verhaftet,
gehen
jedoch
weit
darüber
hinaus.
Erzählerischer
Reichtum
paart
sich
mit
surrealen
Begebenheiten.
In ihren
Werken
verbindet
Pries
persönliche
Vorstellungen
und
Phantasien
mit
Erinnerungen
an Filme,
Märchen
und
Medien.
Das
ist
der
Bodensatz,
auf
dem
die
oft
in Landschaften
eingebetteten
Bilder,
Zeichnungen
und
Aquarelle
mal
komisch,
oft
melancholisch
und
stets
hintergründig
gedeihen.
Die
jüngsten
Serien
etwa
sind
Szenarien
mit
Affen
und
Krokodilen,
die
sich
auf
die
glitzernde
Welt
der
Mode
einlassen.
Neben
dieser
inhaltlichen
Ebene
spielt
für
die
Künstlerin
die
Auseinandersetzung
mit
rein
malerischen
Phänomenen
eine
entscheidende
Rolle.
In großformatigen
Bildern,
die
mit
Ei-Tempera
in langsamen
Prozessen
entstehen,
behauptet
Pries
seit
vielen
Jahren
eine
künstlerische
Position,
die
angesichts
des
derzeitigen
Malereidiskurses
besondere
Beachtung
hervorruft.
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| 2.
Juli
bis
20.
August |
Porträt
Niederlande:
Juul
Kraijer
/ Charlotte
Schleiffert
Juul
Kraijers
(*1970,
lebt
in Rotterdam)
lebensgroße
Kohle-
und
Pastellzeichnungen
von
Gesichtern
und
Körpern
verharren
auratisch
im leeren
Raum.
In sich
gekehrte
Antlitze
berühren
mit
stillem
Ausdruck
und
meditativer
Konzentration.
Darin
erinnern
sie
an westliche
Mariendarstellungen
wie
an Götterdarstellungen
in Indien
- ein
Land,
das
die
niederländische
Künstlerin
häufig
besucht
hat.
Oft
sind
die
Hautflächen
rätselhaft
mit
Stacheln
oder
Landschaften,
Tropfen
oder
mystischen
Tieren
bedeckt
–
sie
bieten
Schutz
und
Bedrohung
zugleich.
Juul
Kraijer
ist
in internationalen
Sammlungen
vertreten
und
hat
in 2006
eine
Einzelausstellung
im Gemeentemuseum
Den
Haag.
Im Palais
wird
sie
ihre
neuesten
Arbeiten
erstmals
in Deutschland
zeigen.
Die
derzeit
in China
lebende
Niederländerin
Charlotte
Schleiffert
(*1967)
wirft
auf
ihren
zahlreichen
Reisen
einerseits
einen
Blick
auf
das
Fremde
und
entwickelt
andererseits
eine
differenziertere
Haltung
gegenüber
ihrer
westlichen
Herkunft.
Auf
monumentalen
Zeichnungen
und
plakativen
Collagen
vergrößert
sie
Gesichter
und
Menschen
aus
Hochglanzmagazinen
sowie
gesellschaftlich-politische
Bilddarstellungen.
Ihre
provozierenden
Pin-ups
und
Heroen
werden
von
Textfragmenten
begleitet,
welche
die
Künstlerin
in den
Medien
wie
im Alltag
findet.
In der
Ausstellung
präsentiert
sie
ihre
Arbeiten
raumfüllend
- so
befragt
und
konterkariert
Schleiffert
die
Präsenz
und
Wirkung
der
Medien
in einer
globalen
Welt.
Deutlich
wird
sowohl
die
ungeheuere
Faszination,
die
von
solchen
Bildern
ausgeht,
aber
auch
die
Unmöglichkeit
sich
ihnen
zu entziehen.
Schleiffert
hatte
2004
eine
Einzelschau
im Rotterdamer
Museum
Boymans
van
Beuningen.
Das
Palais
präsentiert
ihre
erste
institutionelle
Einzelausstellung
in Deutschland
mit
Arbeiten,
die
in China
aus
Seidenstoffen
entstanden
sind
und
erstmalig
gezeigt
werden.
Beide
Ausstellungen
finden
im Rahmen
des
niederländischen
Kultursommers
Schleswig-Holstein
statt.
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03.
September
bis
29.
Oktober |
With
no trouble
at all
Henning
Bohl.
Ulla
von
Brandenburg.
Peter
Callesen.
Albrecht
Schäfer.
Die
vier
Künstler
aus
Berlin,
Hamburg
und
Kopenhagen
bewegen
sich
souverän
in ihrem
jeweils
eigenen
künstlerischen
Kosmos.
Sie
überzeugen
durch
unterschiedliche
Herangehensweisen,
sich
ausschließende
Themen
und
die
Hingabe
an die
eigene
künstlerische
Position.
Einzige
Gemeinsamkeit
ist
die
Verwendung
des
Materials
Papiers.
Henning
Bohl
(*1975,
lebt
in Berlin)
collagiert
Versatzstücke
der
Moderne
zu Bildinstallationen
von
umwerfender
Leichtigkeit.
Jeder
pathetischen
Haltung
fern
interpretiert
er vergangene
Utopien
und
sucht
die
Improvisation.
Von
Brandenburg
(*1974,
lebt
in Hamburg)
verwendet
Zeichnungen,
Scherenschnitte,
Filme
und
Performances
zu bühnenähnlichen
Inszenierungen.
Sie
haben
ihren
Ursprung
oft
in historischen
Theaterstücken
oder
alten
Bilddokumenten.
Peter
Callesens
(*1967,
lebt
in Kopenhagen)
weiße
Papiermodelle
von
Palästen,
Treppenaufgängen
oder
Schnee
evozieren
Träume,
Märchen
und
die
Sehnsucht
nach
der
Kindheit.
Ihnen
eingeschrieben
ist
eine
sehr
poetische
Sicht
auf
die
uns
umgebenden
Dinge.
Albrecht
Schäfer
(*1967,
lebt
in Berlin)
arbeitet
in seinen
Installationen
häufig
mit
technischen
und
räumlichen
Vorgaben
der
uns
umgebenden
Architektur.
Er verändert
ihre
Formen
und
visualisiert
in diesen
Abweichungen
von
der
gängigen
Norm
Fragen
nach
sozialen
Bedingungen.
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| 12.
November
bis
7. Januar
2007 |
Elisabeth
Wagner
Die
Installationen
von
Elisabeth
Wagner
(*1954,
lebt
in Hamburg)
befassen
sich
mit
den
formalen
wie
inhaltlichen
Möglichkeiten
der
zeitgenössischen
Skulptur.
Ihre
bildhauerisch
pointierten
Arbeiten
setzen
sich
mit
dem
umgebenden
Raum
auseinander,
spielen
und
improvisieren
mit
Materialien
und
vereinen
gegenständlich
erzählerische
Stränge
mit
abstrakten
Vorstellungen.
Wagners
Kunst
ist
so assoziationsreich
wie
offen.
Bekannte
Figuren
aus
historischen
Gemälden
etwa
setzte
sie
zu dreidimensionalen
Halbporträts
um,
die
in ihrer
greifbaren
Gestalt
dem
heutigen
Betrachter
sehr
nahe
kommen
und
gleichzeitig
ihre
Aura
behaupten.
Für
ihre
erste
institutionelle
Einzelausstellung
in Schleswig-Holstein,
wo Wagner
an der
Kieler
Kunsthochschule
als
Professorin
lehrt,
wird
sie
eine
neue,
raumbezogene
Arbeit
konzipieren.
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