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Programm 2007
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18. März bis
29. April |
Stille.
Dirk Reinartz und Schüler
Der
Fotograf Dirk Reinartz schuf radikal-kritische Deutschlandbilder,
die zugleich von der Liebe zum eigenen Land erzählen.
Der Dokumentarist war Professor für Fotografie an
der Kieler Muthesius Hochschule und wirkte mit seiner
Handschrift stilbildend. Kurz vor seinem plötzlichen
Tod im Jahr 2004 begann er ein Ausstellungs- und Katalogprojekt
mit seinen Studenten zu konzipieren. Christiane Gehner
und Matthias Harder haben es im Sinne des Fotografen weiterentwickelt
und umgesetzt. Teilnehmende Künstler: Sonja Brüggemann,
Randi Duborg, Christoph Edelhoff, Heike Marie Krause,
Martin Ledioda, Susanne Ludwig, Ralf Meyer, Holger Stöhrmann,
Thies Rätzke, Birgit Rautenberg, Sven-Eric Sindt
und Markus Steffen. (Kur. Christiane Gehner, Matthias
Harder)
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13. Mai bis
8. Juli |
Oliver
Kochta-Kalleinen. Frank Lüsing. Alexander Rischer.
Bei ihren wissenschaftlichen Recherchen als Amateure
– wie es der Titel „The Science Club“
nahelegt - nehmen Oliver Kochta-Kalleinen (*1971, lebt
in Helsinki), Frank Lüsing (*1967, lebt in Hamburg)
und Alexander Rischer (*1968, lebt in Hamburg) auch die
Historie des einst vor dem Glückstädter Schloss
stehenden Löwendenkmals von 1624 unter die Lupe.
Dabei stoßen sie auf melancholischen Weltekel, kampflose
Verlierer und scheiternde Künstler. Falsche Fährten
führten schon im 17. Jahrhundert zu neuen Lesarten.
Solche Entdeckungen kommen den Intentionen der drei Künstler
entgegen, die - mittels Fotografie, Film oder Materialsammlungen
- gerne auf verschlungenen und falschen Pfaden wandeln
und dabei häufig um Themen des Scheiterns kreisen.
In ihren Arbeiten konfrontieren sie wissenschaftliche
Entdeckungen oder historische Dokumente mit dem bereits
bekannten Gegenteil. Zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen
führt das nicht unbedingt, doch gehen die Künstler
gescheiterten Projekten mit aller Intensität nach,
finden daran Gefallen und proben das Misslingen. (Kurator:
Sabine Kunz)
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| 22. Juli bis 30.
September |
SO
FERN. SO NAH
Künstler,
die unseren westlichen Kulturkreis verlassen, setzen sich
in der Fremde mit dem Anderen, Nichtverständlichen,
wenig Fassbaren auseinander. Im Mittelpunkt steht der
Austausch zwischen unterschiedlichen Kulturen. Das schließt
Themen wie Globalisierung, Kolonialisierung und Anthropologie
mit ein.
Diese Gruppenschau ist eine Kooperation mit Schloss Agathenburg
in Niedersachsen (02.09- 28.10). Als Ergänzung zu
der Glückstadter Schau werden südlich der Elbe
Künstler präsentiert, deren Wurzeln in fremden
Kulturkreisen liegen und die in unseren Breiten leben
oder hier zu Gast sind. Mit einbezogen in die Ausstellung
soll außerdem der Schnittpunkt beider Ausstellungshäuser
werden, die Elbfähre. (kuratiert von Sabine Kunz,
Bettina Roggmann)
Beteiligte Künstler in Glückstadt:
Linda McCue, Rene Goffin, Anke Haarmann
[AHA], Dirk Meinzer, Daniel Maier-Reimer,
Gabi Schaffner, Gerda Steiner/Jörg
Lenzlinger, Jens Ullrich.
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14. Oktober bis 26.
Dezember
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Róza
El-Hassan
"I
would like to be good"
Róza
El-Hassan (geb. 1966, lebt in Budapest)
arbeitet mit Zeichnung, Skulptur,
Video und Performance. In ihren
Werken setzt sie sich mit ihren
osteuropäischen und arabischen
Wurzeln auseinander, verbinden sich
“politischer Aktionismus und
künstlerische Ästhetik,
Poesie und subtile Selbstironie".
Die Künstlerin besuchte die
Akademie in Budapest und die Städel
Kunsthochschule in Frankfurt. 1997
repräsentierte sie Ungarn auf
der Biennale in Venedig.
Frank
Hesse
My
Dear Beneficiary
Frank
Hesse (geb. 1970, lebt in Zürich)
arbeitet an den Schnittstellen von
Kunst und Wissenschaft. Eine Diainstallation
erzählt die Geschichte der
Wildkaninchen der St. Petersinsel
im Bieler See mit historischem Bildmaterial
und Fotografien der letzten wissenschaftlichen
Dokumentation.
Der französische Philosoph
J.J. Rousseau hatte einst auf der
Insel Zuflucht gefunden und dort
die Tiere angesiedelt. Es ist die
erste institutionelle
Einzelschau des Künstlers,
der in diesem Jahr u.a. an Ausstellungen
im Stedelijk Museum Amsterdam und
im Weserburgmuseum Bremen teilnimmt.
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